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Höhenkontrolle ODS

Um Schäden am Bauwerk oder an der Ausstattung der Tunneldecke (Beleuchtung, Lüftung, Lichtzeichen) zu vermeiden, sind an der Zufahrt alle Fahrzeuge auf eine Überschreitung der Durchfahrtshöhe zu kontrollieren. Im Regelfall ist eine zweistufige Überwachung sinnvoll. An der ersten Position wird der Fahrer eines zu hohen Fahrzeugs mit aktiven Warntafeln aufgefordert die Strecke an der nächsten Ausfahrt zu verlassen. An der zweiten Position wird im Alarmfall die Tunneleinfahrt durch Lichtsignalanlagen gesperrt.

Vom ODS-Höhenkontroll-System werden auch kleine Objekte (minimal 5 cm) bei einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h erkannt. Auf einer Straßenbreite von bis zu 32 Metern kann die Höhe mit einer Genauigkeit von 2 cm überwacht werden. In dieser Anwendung arbeiten zwei SAM-S Sensoren als Reflexions-Lichtschranken. Dadurch ist nur auf einer Seite eine elektrische Installation erforderlich, auf der gegenüberliegenden Seite ist ein passiver Reflektor zu montieren. Durch die spezielle Strahlaufweitung ist die Justierung sehr einfach und es entstehen durch Erschütterungen oder Schwankungen der Trägermaste keine Probleme.

Im Controller werden die Signale der beiden Sensoren und evtl. vorhandener Induktivschleifen logisch so miteinander verknüpft, dass Fehlalarme durch Vögel oder fallende Blätter vermieden werden. Zusätzlich wird die Signalqualität der Sensoren ständig überwacht und ein Störungsfall über einen separaten Ausgang gemeldet. Mit dem Überhöhen-Alarm-Ausgang können Wechselblinkleuchten, Wechselverkehrszeichen oder Lichtsignalanlagen aktiviert werden. Alle Ereignisse werden im Controller protokolliert und ermöglichen eine lückenlose Dokumentation des Anlagenbetriebs.